Reise-Kids

Mit Kindern die Welt entdecken

Aufruf zur Blogparade: Zelten mit Kindern – „Ja, geht`s noch?!“ – „Klar, geht das!“

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Wir laden euch ganz herzlich zu unserer neuen Blogparade ein:

Zelten mit Kindern –“Ja, geht’s noch?“ – „Klar, geht das!“

Zelten?? Äh, wie?? Aber doch nicht mit dem Kleinen?!“, sagte meine Mutter sichtlich verstört, als ich ihr von unseren Reiseplänen berichtete. Es lag schlicht jenseits ihrer Vorstellungskraft mit einem gerade einmal 6 Monate alten Baby eine Fahrradtour zu unternehmen, und dabei auch noch in einem Zelt schlafen zu wollen. Somit dauerte es ein wenig, bis sich diese ungeheuerliche Ankündigung einen Weg durch die Windungen ihres Gehirns bis zur Steuerzentrale gebahnt hatte. Die Entgegnung kam dafür jedoch explosionsartig. Welche Vorwürfe ich mir damals anhören musste, erörtere ich besser nicht, sondern erzähle stattdessen lieber davon, wie bei uns das Abenteuer „Zelten mit Kindern“ begann.

Allen Unkenrufen zum Trotz verlief unsere erste Reise mit dem Zelt und unserem damals gerade sechs Monate alten Baby weitgehend unproblematisch. Es war eine wundervolle Erfahrung, die wir nicht missen möchten. Wer diese Geschichte lesen möchte, kann hier mal reinschauen → 

Zelten mit Baby kann wirklich Spaß machen

Natürlich ist eine erste erfolgreiche Tour kein Garant dafür, dass das Zelten mit Kindern immer so unproblematisch verlaufen muss. Das mussten auch wir auf den folgenden Reisen erfahren. Erste größere Schwierigkeiten zeichneten sich bei unserer ersten Fahrradtour mit unseren beiden Kindern ab, als diese 1 und 3 Jahre alt waren. Vom Wetter gebeutelt und den äußeren Umständen überrascht, erlebten wir erste, wirkliche Abenteuer beim Zelten mit Kindern. Rückblickend waren es keine dramatischen Erlebnisse, jedoch unangenehme, die wir bis heute nicht vergessen haben. Meine Tochter (damals 14 Monate) leistete sich eine waghalsige Aktion, die ich euch hier nicht vorenthalten möchte, und sie daher im O-Skript aus unserem Reisebericht entnehme:

Was man beim Zelten mit Kindern so alles erleben kann

Wir Erwachsenen sitzen, nachdem wir die Kinder im Zelt zur Ruhe gebettet haben, gerne noch ein wenig vor dem Zelt. Leider regnet es schon wieder, oder immer noch, sodass wir es uns im Kofferraum unseres Busses gemütlich machen, der direkt neben dem Zelt steht.  Es ist schon fast dunkel, als uns eine ältere Dame anspricht, und in einem ganz ruhigen und vollkommen normalen Tonfall fragt, ob das Baby unter dem benachbarten Campingwagen denn unseres sei. Sofort springen wir auf, rennen um den Bus herum und sehen unsere kleine Tochter in ihrem eigentlich weißen Strampelanzug unter dem benachbarten Campingbus sitzen. Vor Matsch und Dreck kaum noch als unser Kind zu erkennen, sitzt sie seelenruhig in der Dunkelheit, knetet mit ihren kleinen Fingern durch den morastigen Boden und  probiert ab und zu von der braunen Masse, die sie interessiert und neugierig durch die Finger gleiten lässt. Ich weiß jetzt wirklich nicht, ob ich lachen oder heulen soll, so bizarr ist diese Situation. Natürlich sieht es irre komisch aus, wie unser Sonnenschein hier sitzt und so tut als wäre es das normalste auf der Welt in einem unbeobachteten Moment aus dem Zelt zu schlüpfen und sich auf Entdeckungsreise zu begeben. Andererseits möchte ich mir nicht ausmalen wie es ausgegangen wäre, wenn die freundliche Dame nicht im richtigen Moment auf unser Kind aufmerksam geworden wäre…….

Wer weiterlesen möchte, bitte hier entlang →

Heute können wir über diese Geschichte herzlich lachen, doch damals war uns nicht wirklich danach.

Und trotz alledem blieben wir über die Jahre unserer liebsten Übernachtungsart, dem Zelten, treu. Auf unserer knapp einjährigen Weltreise verbrachten wir mit unseren damals 2 und 4 Jahre alten Kindern über 270 Nächte im Zelt, bei idealen Campingbedingungen, aber auch bei Wind und Wetter, sowie außergewöhnlich hohen Temperaturen in der Wüste Australiens. Es gehörte viel Vorbereitung, Erfahrung und Mut dazu mit Kleinkindern in Australien zu Zelten, aber es war zu keinem Zeitpunkt eine unmögliche oder gar waghalsige Unternehmung. Wir haben uns von Beginn an herangetastet an das große Abenteuer Zelten mit Kindern, und es zu keinem Zeitpunkt bereut.

Unser Zelt in Adelaide, Australien

Gerne denken wir heute an unsere ersten Zeltversuche mit dem Nachwuchs zurück, und kommen nicht umhin, sie als etwas ganz Wertvolles zu betrachten. Gelebte Erfahrungen, die einem später, wenn die Kinder schon ein wenig älter sind, ebenfalls kostbar erscheinen. Somit können wir nur jedem raten nicht erst mit dem Zelten zu beginnen, wenn die Kinder dem Kleinkindalter entwachsen sind.

Traut euch, es ist sooo schön und wertvoll!! 

Doch auch später, als die Kinder schon größer waren, hatten wir immer Freude daran auf diese Art unterwegs zu sein. Nirgendwo sonst, als auf einem Campingplatz, haben Kinder so viele Möglichkeiten ihren Bewegungs- und Freiheitsdrang auszuleben. Es mangelt niemals an Spielkameraden und Langeweile kommt bei einem Zelturlaub auch nicht auf.

Ganz nebenbei lernen Kinder durch das Zelten einen ganz natürlichen Umgang mit der Natur. Sie erfahren Naturgewalten wie Regen, Gewitter, Sturm, Kälte oder Hitze als etwas sehr Bewusstes und wissen genau, wie sie sich verhalten müssen und schützen können. Wir haben im Laufe der Jahre auf unseren Zeltreisen viele verschiedene klimatische Bedingungen erlebt, von eisiger Kälte im Gebirge bis hin zu extremer Hitze in der Wüste. Und was soll ich sagen, meine Kinder leben noch. Mit etwas Erfahrung und einem gesunden Menschenverstand ist das Zelten gerade für Kinder ein ganz besonderer Spaß und einfach die schönste Art seinen Urlaub zu verbringen.

Beim Zelten lernen Kinder den Umgang mit der Natur

Jetzt bin ich neugierig und frage euch: 

„Könnt ihr euch noch an euren ersten Zelturlaub mit euren Kindern erinnern?“

Wie verlief dieser? Gab es große Schwierigkeiten mit dem Schlafen? Welche Herausforderungen musstet ihr meistern? Würdet ihr es wieder tun? Oder denkt ihr nur mit Grauen daran zurück? Was ist anders beim Zelten mit Kindern? Wie seht ihr das Zelten mit Kindern – Top oder Flop? Habt ihr Tipps für andere Familien zu diesem Thema?

Fragen über Fragen, die ich in dieser Blogparade

Zelten mit Kindern – „Ja geht’s noch?“ – „Klar geht das!“

an euch stelle, und hoffe, dass ihr mir die eine oder andere beantworten wollt.

Wie sieht es aus?! Seid ihr dabei und könnt eine lustige, spannende, rührende oder informative Geschichte zu diesem Thema schreiben, oder habt schon eine geschrieben, die zu unserer Blogparade passt? Dann freue ich mich, wenn ich sie von euch höre!

Ganz wichtig: Diese Blogparade behandelt ausschließlich das Zelten mit Kindern, und zwar in einem Zelt. Das muss nicht zwangsläufig das eigene Zelt sein, sondern kann auch ein feststehendes Leihzelt z. B. auf einem Campingplatz sein. Campingerfahrungen mit einem Campingmobil, feststehenden Wohnwagen oder andere Arten von Campingbussen sind nicht Thema dieser Blogparade. Erfahrungen und Geschichten mit Stoff-Dachzelten sind dagegen wieder herzlich willkommen. Bitte habt dafür Verständnis!

Und so könnt ihr an der Blogparade teilnehmen:

Ihr veröffentlicht auf eurem Blog einen Beitrag zum Thema Zelten mit Kindern – „Ja geht’s noch?“ – „Klar geht das!“

Zu dem was ihr schreiben könnt, möchte ich euch anhand folgender Fragen und Themenideen eine kleine Hilfestellung an die Hand geben:

  • Wie war euer erster Zelturlaub mit euren Kindern?
  • Habt ihr vielleicht Tipps und Tricks parat, wie so etwas gelingen kann?
  • Was ist für euch wichtig beim Zelten mit Kindern? Was sollte man auf jeden Fall dabei haben?
  • Welche grundlegenden Erfahrungen und Erlebnisse habt ihr beim Zelten mit eurem Kind gemacht?
  • Gibt es unangenehme Erlebnisse oder lustige Begebenheiten von euren Zeltreisen mit Kindern zu berichten?
  • Vielleicht liebäugelt ihr erst mit dem Gedanken mit eurem Nachwuchs Zelten zu gehen. Welche Gedanken gehen euch dazu durch den Kopf?
  • Vielleicht habt ihr ja einen unglaublich schönen Zelturlaub mit eurem Kind erlebt, oder könnt einen besonders kinderfreundlichen Campingplatz empfehlen.
  • Ihr haltet gar nichts davon mit Kindern zu zelten, und könnt gute Gründe nennen, die dagegen sprechen.

Zelten mit Kindern bedeutet Freiheit pur!

Das Thema ist unglaublich vielseitig und spannend, und sicherlich fällt vielen Reisefamilien dazu eine erzählenswerte Geschichte ein.

Eurer Fantasie sind keine Grenzen gesetzt, so euer Beitrag einen Bezug zum Thema der Blogparade hat. Euren Beitrag verlinkt ihr dann hier auf dieser Seite in eurem Kommentar zur Blogparade.

Noch ein wichtiger Hinweis: Es werden auch schon bestehende Beiträge angenommen !!

Falls ihr schon einen Beitrag geschrieben habt, der zu diesem Thema passend ist, könnt ihr diesen natürlich auch gerne per Kommentar verlinken.

Ihr müsst keinen Blog oder eine Website betreiben !!

Solltet ihr selbst keinen Blog oder Website haben, aber dennoch an der Blogparade teilnehmen wollen, könnt ihr gerne im Kommentarfeld eure Geschichte erzählen, oder sie mir per Mail zusenden.

Die Blogparade Zelten mit Kindern – „Ja geht’s noch?“ – „Klar geht das!“

startet heute, am 11. Mai 2019!

Voraussichtliches Ende der Blogparade ist der 30. September 2019! – Ihr habt also jede Menge Zeit dabei zu sein!

Wie profitiert ihr von der Blogparade?

Ihr habt einen weiteren schönen Beitrag auf eurem Blog, der von reise-kids kommentiert und geteilt wird, womit er einem größeren Leserkreis zugänglich gemacht wird. Am Ende der Blogparade werden alle erhaltenen Links von uns noch einmal zusammengefasst, und diese Zusammenfassung  selbstverständlich  in unseren sozialen Medien verbreitet. Ihr könnt aber auch in euren eigenen Beiträgen andere Blogparade-Beiträge verlinken, und erhaltet dadurch vielleicht weitere Links von anderen Teilnehmern, was ebenfalls mehr Leser auf euren Blog aufmerksam macht. Und zu guter Letzt könnt ihr jede Menge Erfahrung abgreifen und euch Inspiration für  kommende Abenteuer mit euren Kindern holen.

Ich bin sehr gespannt auf euren Beitrag zu unserer Blogparade – Zelten mit Kindern – „Ja geht’s noch?“ – „Klar geht das!“ 

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