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Warum du dieses Jahr in die USA reisen solltest – Beitrag zur Blogparade von Choices of Life „Reisetipps 2018“

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Choices of Life ist auf der Suche nach den Reisetipps für 2018. Da sind wir doch gerne dabei und stellen eines unserer Lieblingsreiseziele vor, welches wir euch als Inspiration für die kommende Reisesaison herzlich empfehlen können. #ChoicesOfLifeParade #Reisetipp2018 

Wie wäre es mit einer Reise ins Land der unbegrenzten Möglichkeiten:

Go west! – Die vereinigten Staaten von Amerika – USA

Tini von Choices of Life fragt im Rahmen ihrer Blogparade  »Reisetipps 2018« für welches Land, welche Region oder welche Stadt unser Herz schlägt. Warum ist genau JETZT der richtige Zeitpunkt für eine Reise zu unserem bevorzugten Reiseziel. Was passiert vor Ort spannendes? Findet in diesem Jahr dort ein toller Event statt, usw…..?

Um ehrlich zu sein, ist diese Frage unglaublich schwer, für das Reiseziel USA jedoch ganz einfach zu beantworten: Denn ….. in den USA ist immer etwas los und es ist ein Reiseziel, das für jeden Geschmack etwas zu bieten hat, egal ob man ein kulturinteressierter Reisender ist, der gerne Städte erkundet, oder sich lieber in die einsame Wildnis zurückzieht und das einfach Leben eines Cowboys bevorzugt. Für wirklich jede Reisevorliebe findet man in den USA eine Destination, welche den eigenen Vorstellungen und Wünschen gerecht wird.

Das beste am Reisen durch die USA jedoch ist, dass travelling so super leicht ist. Man kann ganz unkompliziert und ohne große Planung seine Reise starten und sich von einem Ort oder Gebiet zum nächsten treiben lassen. Das ist einer der Hauptgründe, weshalb wir immer wieder gerne in die USA reisen. 

Einen weiteren Punkt möchte ich noch nennen, weshalb es sich gerade JETZT lohnt in die USA zu reisen: die aktuelle politische Lage.

Sicher werden in diesem Punkt nicht alle meiner Meinung sein, dass es gerade jetzt sinnvoll ist in die USA zu reisen, eben wegen der gegenwärtigen Politik eines gewissen Herren.

Als USA-Reise-Verweigerer stellt man sich ja klar gegen seinen Politikstil. Man gibt ein Statement ab, dass man diese Entwicklung nicht gutheißt. Das ist im Grunde ja auch verständlich, aus meiner Sicht aber kontraproduktiv. Ich möchte euch auch erklären, warum ich das so sehe:

Zunächst möchte ich darauf verweisen, dass die aktuelle Regierung keineswegs vom größten Teil der Bevölkerung gewählt wurde. Das komplizierte amerikanische Wahlsystem machte es möglich, dass der derzeitige Präsident zwar die meisten Wahlbezirke gewonnen hat, aber nicht von der Mehrzahl der amerikanischen Bevölkerung gewählt wurde.

Bei unserem USA Besuch im letzten Jahr bekamen wir dies sehr deutlich zu spüren. Wir lernten unzählige Menschen kennen, die über diese Wahl nicht glücklich sind. Ja, sie schämten sich geradezu dafür. Oft nahmen wir ein resigniertes Achselzucken wahr, ein betrübtes Schnaufen oder die Augenbrauen wurden verächtlich hochgezogen, bei Erwähnung eines bestimmten Namens.  Es kam mehr als einmal vor, dass US-Bürger sich – wohlgemerkt unaufgefordert – bei uns für ihren derzeitigen Präsidenten ENTSCHULDIGTEN. Das hat uns sprachlos gemacht und tief bewegt. Blick vom Lonicoln Memorial zurück zum KapitolViele Amerikaner sind anständige und aufrichtige Bürger, denen Rassismus und Fremdenhass ebenso fern liegt wie uns. Es gibt nicht mehr Ressentiments gegenüber Ausländern als anderswo auf der Welt. Im Gegenteil, wir haben die Amerikaner immer als sehr aufgeschlossen und unglaublich freundlich sowie anteilnehmend erlebt. Sie leben einen Patriotismus, der uns als Europäer manchmal ein wenig befremdet, aber ich hatte niemals den Eindruck, dass sich diese ausgeprägte Heimatliebe gegen andere richtet, sondern nur ein Ausdruck der Zugehörigkeit und Bindeglied in diesem großen und völkerreichen Land ist.

Die amerikanische Wirtschaft schwächelt seit der letzten Wahl. Ein Aufwärtstrend ist derzeit noch nicht erkennbar. Überall konnten wir spüren, dass es den Menschen nicht besser sondern schlechter geht als noch vor einigen Jahren. Mit dem neuen Präsidenten ist zudem die Tourismusbranche eingebrochen, was die Menschen deutlich zu spüren bekommen. Wenn der Tourist als wichtiger Devisenbringer und Konsument wegfällt, haben auch die Menschen in Amerika weniger Geld in der Tasche, womit sie selbst weniger konsumieren können, um die Wirtschaft anzukurbeln – ein Teufelskreislauf.

Das alles sollte man bedenken, wenn man aus ethischer Überzeugung USA-Reise-Verweigerer ist. Man trifft mit seinem Fernbleiben in erster Linie die einfachen Menschen, und sehr, sehr viele, die überhaupt nichts für die aktuelle Regierung übrig haben. Wie immer trifft es die Falschen.

Aus diesem Grund kann ich euch nur raten: Reist in diesem Jahr in die USA – die Menschen werden es euch danken und euch freundlich aufnehmen!

Natürlich ist das nicht der Hauptgrund für eine Reise in die USA. Nein – es gibt so unendlich viele mehr, von denen ich euch einige wenige vorstellen möchte. Ob Norden, Süden, Osten oder Westen, es gibt überall lohnenswerte Ziele. Die Entscheidung wohin ihr in diesem riesigen Land reisen solltet, kann ich euch jedoch nicht abnehmen. Das müsst ihr selbst tun, aber ich weiß aus leidvoller Erfahrung wie schwer diese Entscheidung ist. 😉

Etwas abgelegen im hohen Norden liegt Seattle, für uns eine der schönsten Städte im Westen der USA. Eine klare Empfehlung für alle, die eine Großstadt genauso lieben wie das Meer und wilde einsame Landschaften. Alles das findet man im Großraum Seattle. Wir liebten diese Stadt und das Umland.  

Die schönsten Nationalsparks im Westen der USA stellen wir euch hier vor  Unsere zehn schönsten Naturparks im Westen der USA

Einsame Wüste und faszinierende Großstadt zusammen, das kann man im Süden, in Nevada, erleben.  

Wer es etwas kühler und frischer mag, dem kann ich die kalifornische Küste empfehlen. Neben der zauberhaften und multikulturellen Großstadt San Francisco, fanden wir die märchenhaften Redwoods besonders beeindruckend. → In den Redwoods

Wer in den Osten reist ohne die heimliche Hauptstadt der USA zu besuchen, wird mit einer zehnjährigen Urlaubssperre bestraft – versprochen. 😉  New York muss man einfach gesehen haben.  New York City Unser Geheimtipp für den Nordosten, die rauen und wilden White Mountains in New Hampshire. Ideales Wanderrevier für alle, die einsame und anspruchsvolle Wanderungen lieben. Kleiner Zusatztipp: Der legendäre Appalachiantrail führt geradewegs durch die White Mountains→ Blick auf die Lake of the Clouds Hut

Die Niagarafälle – dieser Reisetipp für den Nordosten ist nicht neu, aber immer wieder schön. Die amerikanischen NiagarafälleIm mittleren Osten können wir euch den Shenandoah Nationalpark ans Herz legen. Der schönste Nationalpark des Ostens kann sowohl wandernd, als auch mit dem Auto erlebt werden. Vorausgesetzt man hat keine Angst vor Bären. Der Bär ruft….. ! 😉 Auf einer Wanderung im Shenandoah NPFür coole Strandtypen und Freunde des entspannten Badeurlaubs sind die USA ebenfalls das richtige Reiseland.  Man hat sogar die Wahl wie man seinen Badeurlaub verbringen möchte. Karibisches Flair genießt man beispielsweise in Florida und am Golf von Mexiko. Heißes und quirliges Strandleben an den großen Stränden im Südwesten und Südosten des Landes und im Norden sind die Strände oft unendlich weit, wild und einsam. Strand bei New York

Das waren einige Reiseziele, die wir bereit gesehen haben und euch empfehlen können. Die USA sind leider so groß, dass auch wir noch nicht alles bereist haben. Das ist Wohl der einzige Nachteil, den man bei einer Reise in den USA hat: Die Entscheidungsfindung für eine Region ist sehr, sehr schwer. 🙂

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