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Utah

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Die Nationalparks Arches, Bryce Canyon und Zion

Auf dem Weg in den Süden bekamen wir auf der Interstate 70 einen Vorgeschmack auf das Canyonland im südlichen Utah.

Irgenwo im amerikanischen Westen

Auf dem Weg zum Arches NP

Südöstlich von Salt Lake City im Bundesstaat Utah liegt der Arches Nationalpark. Dieser eher kleine Nationalpark liegt am Rande des großen Canyonlands, ist aber durch seine außergewöhnlichen Landschaftserscheinungen einzigartig. Die durch Erosion über Jahrmillionen entstandenen Felsbögen geben dem Park seinen Namen.  Der Arches NP war für uns einer der schönsten Nationalparks auf unserer Reise durch Amerika.

Arches NP am frühen Morgen

Der Tag beginnt im Arches NP

In den Park führt eine Stichstraße an deren Anfang zugleich das Visitorcenter steht. Hier wir in Filmvorführungen die Entstehung der Felsbögen ausführlich erklärt. Auf zahlreichen kurzen und längeren Wanderwegen kann man die einzigartige Landschaft des Nationalparks erkunden. Viele imposante Felsbögen sind im Norden des Nationalparks zu finden, unter anderem im Devils Garden, ein Gebiet, dem wir uns gleich am ersten Tag widmen.

Steinformationen im Devils Garden

Zwischen den Felsen

Auf der Wanderung ins Valley

Landscape Arch

Kinder besitzen ja bekanntlich eine blühende Fantasie und sehen oft Erscheinungen in Gegenständen oder ihrer Umwelt, für die Erwachsene selten einen Blick haben. Hier im Arches NP können aber selbst fantasielose Erwachsene in den Steinformationen die interessantesten Dinge des Alltags erkennen.

Ein steinerner Mann mit Bart und Mütze

Ein Wanderschuh

Ein Löffel in der Felswand

 Im südöstlichen Teil des Nationalparks in der Windows Section gibt es ebenfalls imposante Felsbögen zu bewundern, wie den Double Arch.

Double Arch

Landschaft Nahe der Windows Section

Der bekannteste (und schönste) Felsbogen des Arches NP ist ohne Zweifel der Delicate Arch im östlichsten Teil des Parks. Die Wanderung zu dem exponiert stehenden Felsbogen ist kein Spaziergang und führt kurz vor dem Ziel durch steil abfallendes Gelände. Dafür belohnt der atemberaubende Blick auf das hinter den Felswänden plötzlich auftauchende Amphitheater mit dem eindrucksvollen einsamen Felsbogen. Das Wetter spielte bei unserer Wanderung leider nicht so mit, sodass die Manti La Sal Mountains im Hintergrund in den Wolken verschwanden.

Delicate Arch

 Der Arches NP hinterließ selbst bei unseren Kindern einen bleibenden Eindruck und sie waren sichtlich von seiner Schönheit begeistert.

Straße in den Nationalpark

Fotografieren als Freizeitbeschäftigung

 Der Bundesstaat Utah kann mit den schönsten Naturparks Amerikas aufwarten. So ist neben Arches und Canyonland der Nationalpark Bryce Canyon einer der schönsten – wenn nicht der schönste – Nationalpark des amerikanischen Westens. Auch für uns war Bryce der spektakulärste und malerischste Nationalpark auf unserer Reise. Er liegt im südlichen Utah zwischen den großen Canyonlands im Osten und Zion im Westen.

Bryce Canyon

Im Bryce NP

Die bizarren Steinformationen konnten dadurch entstehen, dass neben rotem Sandstein noch andere, festere Gesteinsschichten, wie Basalt, sich zwischen dem Sandstein ablagerten. Diese sind weniger erosionsanfällig als Sandstein, der in Jahrmillionen stärker erodierte. So konnten die markanten Felsbäume – Hoodoos genannt – entstehen. Gerade am Morgen und Abend bieten die Felsformationen ein faszinierendes Farbenspiel im ersten oder letzten Tageslicht.

Wanderung im Bryce Canyon

Majestätische Steinriesen

Blick in das Amphitheater

Neben beeindruckenden Naturwundern gefielen unseren Kindern natürlich auch die süßen und kecken Parkbewohner. So manches Exemplar ließ sich, wie es schien, recht gerne fotografieren, so wie diese kleine fotogene Diva.

Streifenhörnchen

Streifenhörnchen sind immer eine Abwechslung

Tief im Canyon

Bryce Canyon am Nachmittag

 Südwestlich von Bryce liegt der ebenfalls sehenswerte Zion Nationalpark. Hier bietet sich dem Besucher ein komplett anderes Landschaftsbild, das jedoch nicht weniger spektakulär wirkt. Auch hier kann man eine interessante geologische Entwicklung beobachten.

Am östlichen Parkeingang

Die Gebirge des Zion NP

Am aufregendsten fanden unsere Kinder die Wanderung zu den Narrows. Im eigentlichen Flussbett watet man ca. vier Kilometer zu den engsten Stellen der Schlucht. Eine gute Kondition, Wanderstöcke und mit Kindern ausreichende Wechselkleidung sind anzuraten. Der „Weg“ bzw. Fluss kann nur bei gutem Wetter und niedrigem Wasserstand betreten werden. Infos über die aktuelle Begehbarkeit gibt das nahegelegene Visitorcenter. Unsere Tochter nannte die Wanderung durch den Fluss »the best trail ever«. Jedenfalls hatten unsere Kinder einen Heidenspaß. Doch Vorsicht: Durch die ständig starke Unterkühlung der Füße und Beine lässt die Kondition der Kinder schneller nach als auf normalen Wanderungen.

Narrow Trail

Doch auch andere Wanderungen im Zion NP bieten – wie hier zu den Emerald Pools – interessante Wege und grandiose Ausblicke.

Interessanter Wegeverlauf

Ausblick von den Emerald Pools

Traumhafter Ausblick

Zion ist der Nationalpark mit den schönsten Wandermöglichkeiten und spektakulärsten Ausblicken. Unter Höhenangst sollte man allerdings nicht leiden, da die meisten Trails alpinen Charakter aufweisen.

Auf dem Obervation Point Trail

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Wer konkrete Fragen zum Reiseziel hat, kann mich gerne über das Kommentarfeld ansprechen.

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