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Neuseelands Südinsel – der Abel Tasman Nationalpark mit Farewell Spit

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Unsere beiden kuscheligen ReisebegleiterMit unseren zwei Mäusen und ihren kuscheligen Begleitern ziehen wir weiter Richtung Westen. Die Strecke abseits der Hauptverbindungsstraße mit der Nummer 6 Richtung Abel Tasman Nationalpark ist sehr hügelig und mit vielen Kurven versehen, was die Fahrtzeit enorm in die Länge zieht. Aus diesem Grund gönnen wir uns vor dem Abel Tasman Nationalpark in der kleinen Touristensiedlung Kaiteriteri noch einen Pausen- und Beachtag, bei dem unsere beiden Kuschelbären Schung Mao und Billy einen entspannten Tag am Meer genießen können. Hier (oder spätestens in Takaka) sollte man seine Lebensmittelvorräte kräftig auffüllen, da es in Totaranui, wo sich der Campingplatz des Abel Tasman Nationalparks befindet, nichts zu kaufen gibt.

Der 791 Meter hohe Takaka Hill ist eine harte Nuss, die man aber knacken muss, möchte man über die Ortschaft Takaka ins Herz des Abel Tasman Nationalparks nach Totaranui. Erschwerend kommt noch hinzu, dass die Strecke in den Nationalpark ab Takaka nicht durchgehend asphaltiert ist. Für die gesamte Strecke von 50 Kilometern in den Abel Tasman Nationalpark benötigen wir einen ganzen Fahrtag. Der wunderschön gelegene DOC Campingplatz und die traumhafte Umgebung entschädigen allerdings für die mühselige Anreise. Traumhafte Ausblicke im Abel Tasman NPTraumstrände im Abel Tasman NPDer Abel Tasman Nationalpark ist der kleinste – und für viele der schönste – Nationalpark Neuseelands. Schneeweiße Traumstrände wechseln sich ab mit immergrünen dichten Urwäldern. Im sonnenreichsten Nationalpark Neuseelands bieten sich, neben dem Wandern auf dem bekannten Abel Tasman Coastal Track, zahlreiche Wassersportaktivitäten, wie Schwimmen, Kajaken oder Segeln, an. Wer den äußerst beliebten Abel Tasman Coastal Track wandern möchte, muss in der Hauptreisezeit allerdings vorbuchen. Wer – wie wir – nur ein bisschen Spazierengehen möchte, kann dies natürlich ohne Reservierung tun.

Ganze drei Tage verbringen wir in dieser paradiesischen Idylle. Wir wandern (spazieren) auf dem Abel Tasman Coastal Track, baden in badewannenwarmen Lagunen, picknicken an Traumstränden und genießen einfach nur die Zeit mit unseren Kindern, die diese ruhige und friedliche Stimmung sehr genießen. Was könnte schöner sein? Der Abel Tasman hat uns verzaubertLeider müssen wir auch dieses Paradies wieder verlassen. Über Takaka und Collingwood fahren wir bis an die westlichste Spitze der Südinsel. In Puponga endet die Straße und es beginnt die Einsamkeit der wunderschönen Halbinsel Farewell Spit, die wie eine Sichel aus Sanddünen weit ins Meer hineinragt. Ein Betreten der Halbinsel auf eigene Faust ist nicht gestattet. Geführte Touren werden ab Collingwood angeboten. Weite Ausblicke auf die Halbinsel Farewell SpitWir bewegen uns daher nur am Rande der Halbinsel, und auch hier gibt es wieder jede Menge zu entdecken. Über hügeliges Weideland, auf dem hunderte von Schafe grasen, laufen wir an die Westküstenstrände am Fuße der Halbinsel Farewell Spit. Die Kinder freuen sich über unendlich lange Sandstrände, höhlenartige Felsformationen und kleine Robbenbabys, die in ihrem natürlichen Lebensraum vergnügt spielen. Hügelige Schafweiden bei Farewell SpitUnendliche Freiheit mit viel Platz zum tobenBegeisterte HöhlenforscherRobbenbaby in seinem natürlichen LebensraumAuch diese Zeit am westlichsten Punkt der Südinsel Neuseelands geht für uns leider viel zu schnell vorüber. Über Takaka und anschließend dem Highway Nr. 6 fahren wir weiter in den Südwesten bis an die Küste bei Westport. Zuvor statten wir den Pupu Springs, unweit von Takaka, noch einen Besuch ab. Die größte Süßwasserquelle Neuseelands ist mit seinem unglaublich klaren Wasser sehr sehenswert.

Pupu SpringsBitte nicht hineinfallen!Die Nordwestküste mit ihrer Stichstraße nach Karamea ist das nächste Ziel auf unserer Langzeitreise durch Neuseelands Südinsel. Nur wenige Besucher finden den Weg hierher, was diesen Landstrich zu einem Geheimtipp für Liebhaber der Einsamkeit macht.

Uns zieht es auch aus persönlichen Gründen zurück nach Karamea. Wir wollen noch einmal in Erinnerungen schwelgen und auf dem Heaphy Track wandern, ein Wanderweg der für uns zu den landschaftlichen Höhepunkten Neuseelands zählt. Begleite uns dabei!

Weitere Geschichten und Informationen über das Land der langen weißen Wolke findet ihr in meinem Reisehandbuch „Mit Kindern die Welt entdecken“.

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