Reise-Kids

Mit Kindern die Welt entdecken

Liebster Award

| 10 Kommentare

liebster-award[1]Reise-Kids wurde zum ersten Mal nominiert und sagt

Danke

Als mich Mary Mattiolo kontaktierte und mir mitteilte, dass sie mich nominiert habe, war mein erster Gedanke: Hilfe! Ich weiß ja gar nicht was das ist! Kann mich jemand aufklären? Natürlich klärte mich Mary sofort auf und versicherte mir, dass das gar nicht wehtut. Sie schrieb:

Der Liebster Award hat es sich zum Ziel gemacht, Blogs untereinander bekannt zu machen und somit neue Leser für eben diese anzusprechen.

Und so funktioniert das Ganze mit dem Liebster Award:

  • Ein Blog nominiert 5 – 11 andere Blogs und stellt 11 beliebige Fragen und beantwortet gleichzeitig die an ihn gestellten Fragen
  • Die nominierten Blogs wiederum stellen wieder 5 -11 neuen Blogs 11 Fragen indem sie diese nominieren

Ja, wenn das so einfach ist, dann beantworte ich natürlich gerne die an mich gestellten Fragen:

freie-bildung-ch Hier also die  11 Fragen von www.freie-Bildung.ch und die Antworten von mir:

Wenn du JETZT einen Wunsch frei hättest und alles wäre so wie du es dir wünschst, was wäre das? Und was würdest du danach tun? (Ja ich weiß, es sind zwei Fragen und die Kinderantwort unendlich viele Wünsche zählt nicht!)

Eigentlich bin ich im Moment wunschlos glücklich. Sollte ich dennoch einen Wunsch erfüllt bekommen – von wem auch immer – würde ich mir wünschen noch einmal auf eine lange Reise gehen zu können, und zwar mit meinen Kindern bevor sie flügge werden und uns Eltern verlassen. Ja, das wäre etwas, was ich gerne noch einmal tun würde, die Freiheit des Lebens genießen im Kreise der Familie.

Und danach würde ich – falls sich meine Kinder dann weigern flügge zu werden – sie kurzerhand vor die Türe setzen. (Bitte nicht ernst nehmen! Das ist ironisch gemeint!)

Was sind deine persönlichen Potenziale/Stärken die du in dir siehst?

Schwierig zu sagen. Da ich mich selten selbst analysiere fällt es mir ehrlich gesagt sehr schwer diese Frage zu beantworten. Generell finde ich aber, dass der Mensch sich selbst als Person nicht so wichtig nehmen sollte. Etwas Demut würde so manchem in unserer heutigen Gesellschaft nicht schaden. Unserer Erde würde es wesentlich besser gehen, wenn der Mensch seine Potentiale und Stärken nicht zum eigenen Machtausbau und Erhalt seines Wohlstandes nutzen, sondern diese durchaus starke Energien positiv für den Erhalt des Weltfriedens und der Natur einsetzen würde.

Was wünschst du dir am meisten für die Wesen dieser Erde?

Den Menschen wünsche ich, dass sie irgendwann einmal die Weisheit erlangen zu erkennen wie unwichtig sie für den Planeten Erde eigentlich sind. Es ist paradox, aber das Wesen, welches auf unserem Planeten am ehesten zu entbehren ist, hat die größte Macht über ihn. Es gibt ein schönes Zitat von Albert Schweitzer, das es auf den Punkt bringt:

„Der Mensch beherrscht die Natur, bevor er gelernt hat, sich selbst zu beherrschen.“

Und allen anderen Wesen wünsche ich: Macht weiter so, ihr macht es eindeutig besser als der Mensch!

Was ist deine größte Angst und weshalb?

Krankheit und Tod innerhalb der Familie ist für mich die größte Angst, die eine Mutter und Ehefrau haben kann.

Bist du dankbar für dein Leben und wie es bis jetzt verlaufen ist?

Im Großen und Ganzen ein eindeutiges JA.

Wenn du jetzt sterben würdest, was würdest du bedauern (noch) nicht getan zu haben?

So manchem großen Politiker, scheinheiligen Geistlichen und einflussreichen Wirtschaftsboss einmal so richtig in den A…. getreten zu haben.

Was ist dir in einer Beziehung (Partner, Kinder, Familie, Freunde, fremde Menschen, …) am wichtigsten?

Partner: gegenseitiger Respekt.

Kinder: Respekt vor den Eltern, aber vor allem auch Respekt gegenüber Kindern.

Familie und Freunde: sollten es respektieren, dass wir leben wie wir möchten.

Fremde Menschen: Respekt vor anderen ist in unserer zunehmend nazistisch geprägten Gesellschaft zu einem sehr hohen Gut geworden.

Welche “grossen” Fragen hast du an das Leben?

Keine – denn ich kenne niemanden, der sie mir beantworten könnte.

Was macht dich zu dem Menschen der du bist (worin unterscheidest du dich von der Masse, was macht dich speziell?)

Da müsstest du jetzt einen Genphysiker fragen, der die genetische Struktur eines Menschen analysieren kann. Jeder Mensch ist – glaube ich – genetisch einmalig (von eineiigen Zwillingen einmal abgesehen). Deshalb finde ich es schwierig beim Menschen von Masse zu sprechen. Es gibt vielleicht das Phänomen des Massenverhaltens beim Menschen, welches aber sicherlich kulturell bedingt ist. Die Frage kann ich daher nur so beantworten: Viele Menschen trinken beim Fliegen Tomatensaft – Ich nicht!

Sorry, dass ich einige Fragen nicht mit der nötigen Ernsthaftigkeit beantworte, aber das ist nun einmal mein Naturell. Vielleicht ist es das, was mich von vielen anderen unterscheidet.  Ich nehme mich und meine Umwelt nicht so furchtbar ernst, was sich folglich auch in den Texten von reise-kids sowie meines Buches niederschlägt. Das Leben ist schon ernst genug, sodass man dem oft nur mit einer gewissen Heiterkeit oder Ironie begegnen kann. Und zweitens ist es viel lustiger auch ernste Themen humorvoll zu betrachten, als ständig darüber Trübsal zu blasen.

Wenn etwas nicht so läuft wie du es dir wünschst, suchst du die “Schuld” im Außen oder trägst du selbst Verantwortung? Gib ein Beispiel.

Klar trage ich gerne das Büserhemdchen was mir in der jeweiligen Situation natürlich nicht weiter hilft. Eigene Schuld oder Fremdschuld ist also keine Frage mit der ich mich lange aufhalte. Viel wichtiger ist es sich zu fragen: Was kann ich anders machen, damit es besser läuft?

Wenn du heute Nacht ganz alleine ohne Ausrüstung tief in einem dunklen Wald schlafen müsstest, ohne Strom oder die Möglichkeit mit jemand anderem Kontakt aufzunehmen, hättest du Angst? Wieso?

Hä – für was brauche ich in einem tiefen Wald Strom ? Wie könnte der mir nützlich sein ? Außerdem schläft sich´s im Dunkeln besser. Ich denke einmal, dass du mit Wald unsere europäischen Gefilde meinst. Da braucht man eigentlich nur vor Wildschweinen Angst zu haben, weshalb ich mir eine Hütte oder einen Jägerstand zum Schlafen suchen würde. Um wieder ein wenig ernster zu werden: Sicherlich hätte ich Angst, selbst wenn diese nicht begründet wäre. Ich glaube, dass der Mensch in einer Gefahrensituation instinktiv und rational handelt, selbst wenn eine Gefahr gar nicht real existiert.

Geschafft! Und nun zu der weit schwierigeren Aufgabe: Die Nominierungen und Fragen an andere Blogs. Da wir als Reise-Kids noch ziemlich „allein auf weiter Flur“ sind, habe ich Blogs gewählt, die ich mir schon ein wenig näher angesehen habe und für „gut“ befinde bzw., die sich per twitter oder Facebook ganz spontan mit uns vernetzt haben.

Reise-Kids nominiert also:

weltreise.Name (haben sooo tolle Bilder)

myfamilyontour (verschiedenartige Geschichten)

Reisespatz (abenteuerliche Reisen)

Familie auf Reisen (Großfamilie unterwegs)

WandernmitKids (sehr informative Seite)

Top-Elternblogs (die Internetprofis)

And last but not least die Fragen:

  1. Seit wann bloggst du/bloggt ihr?
  2. Welche Ziele verfolgst du/verfolgt ihr mit deinem/eurem Blog?
  3. Über welche Themeninhalte schreibst du/schreibt ihr im Wesentlichen?
  4. Was sollte man beachten oder bedenken bevor man mit dem Bloggen beginnt?
  5. Wie viel Zeit verbringst du/verbringt ihr wöchentlich mit dem Bloggen?
  6. Was ist im Leben für dich/euch wichtig?
  7. Kind oder Karriere? Wenn du dich/ihr euch entscheiden müsstet, was würdest du/würdet ihr wählen?
  8. Wohin ging eure letzte Familienreise und wie war sie? Ein Resümee, bitte!
  9. Wie unterscheidet sich das Reisen mit Kindern zum Reisen ohne Kinder?
  10. Was ist deine/eure liebste Beschäftigung, wenn du/ihr unterwegs (Reise oder Familienausflug) bist/seid?
  11. Gibt es eine bekannte Persönlichkeit, die du bewunderst/ihr bewundert ?

War echt nicht so schwer und hat auch gar nicht weh getan. Vielen lieben Dank nochmal an Mary Mattiolo von freie-Bildung.ch und hier noch die Spielregeln, die ich von ihr eins zu eins übernommen habe:

Spielregeln

  1. Dankeschön sagen & verlinken Man bedankt sich bei der/demjenigen, der/die dich nominiert hat, mal ganz herzlich und verlinkt dazu auf diese/jenen in dem Artikel, wo man die gestellten Fragen beantwortet.
  2. Bild mit Award-Plakette dazu Den Artikel, in dem man die Fragen beantwortet, schmückt man mit der Liebster-Award-Plakette in Bildform. So kennt sich jeder gleich aus.
  3. 11 Fragen beantworten Die gestellten 11 Fragen beantwortet man so gut und ehrlich als möglich und gewünscht und gibt damit 11 mehr oder weniger bekannte Details aus seinem Blog-und-Lebens-Dasein preis.
  4. 5-11 andere Blogs nominieren Man nominiert dann 5 bis 11 andere Blogs, die diese Ehre auch verdient haben, zu den persönlichen liebsten Blogs zählen und reicht damit das Liebster-Blog-Blogstöckchen weiter. Idealerweise sind es eher kleinere Blogs, mit weniger als 500-1.000 Followern (auch hier divergieren die Zahlen), die noch nicht so bekannt sind bzw. die man einfach gerne hat und anderen empfehlen möchte. Damit schafft man für sich und andere ein schönes Netzwerk, wo man sich gegenseitig empfiehlt, indem man aufeinander hinweist.
  5. Die Nominierten 11 neue Fragen stellen Man verfasst 11 eigene Fragen, die man den neu Nominierten stellt – der Fantasie sind dabei nur die Regeln des Anstands voran gestellt … lieb, lieber, Liebster Award!
  6. Regeln aufschreiben Außerdem ist es sehr sinnvoll, wenn man die Regeln, nach denen der Liebster-Award abläuft, dazu schreibt – nicht jeder will erst bei Tante Google nachfragen.
  7. Nominierungsmail schreiben Damit die Glücklichen von ihrer Nominierung wissen, schreibt man ihnen das in einer netten Mail und informiert sie, was nun zu tun wäre.
  8. Das ist alles. Ergänzen kann man diese halboffiziellen Regeln noch mit einem netten Kommentar im Blog der ursprünglichen Nominierung – das macht auch Freude und ist so was wie ein virtueller Blumenstrauß als Dankeschön.
  9. Und zu guter Letzt

Das ganze soll Spaß machen, ihr braucht die Fragen nur zu beantworten wenn ihr möchtet !!!

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10 Kommentare

  1. Liebe Christine, Asche auf mein Haupt, es hat etwas gedauert, habe Deine Fragen jetzt beantwortet http://wp.me/p2fGJS-10F.
    Vielen Dank für die Nominierung und liebe Grüße von Ines

    • Ist doch kein Problem. Mir geht es oft genauso, dass ich aufgrund verschiedenster Aufgaben zu nichts richtig komme. Es freut mich jedenfalls, dass du mitgemacht hast.
      Danke zurück und viele Grüße von Christine

  2. Hallo Christine,
    vielen, lieben Dank nochmal für die Nominierung. Meine Antworten auf Deine Fragen findest Du auf: http://reisespatz.de/liebster-award/
    Viel Spaß beim Lesen!

  3. Vielen Dank für die Nominierung. Ich bin gern dabei und beantworte Deine Fragen. Mal sehen ob ich auch noch ein paar Blogger finde, die mitmachen, wie Anne schon geschrieben hat, das ist gar nicht so einfach.
    Liebe Grüße von Ines

    • Vielen Dank, dass du mitmachst. Wie du schon richtig erkannt hast, ist es mittlerweile schwierig Blogger zu finden, die dabei sind. Umso mehr freue ich mich, dass du dabei bist.

      Viele Grüße

      Christine

  4. Das hat mich glatt umgehauen: eine Nominierung! Vielen Dank dafür!
    Gerne mache ich mit.
    Übrigens finde ich, dass Du einen tollen Schreibstil hast. Gefällt mir sehr gut!

  5. Hallo liebe Christine,
    ich danke dir vielmals, dass du mich nominiert hast! Aber ich hab erst kürzlich dran teilgenommen: http://www.top-elternblogs.de/was-ist-der-liebster-award/ und möchte mich diesmal enthalten 😉
    Ja, es ist durchaus schwierig geworden, Blogger zu finden, die noch nicht für den Liebster Award nominiert waren… Ich selbst habe einen Twitter-Aufruf gestartet und nur einen gefunden, der nominiert werden wollte.
    Wird Zeit für was Neues, oder? 😉
    LG Anne!!!

    • Ja, da hast du wohl recht. Ich verstehe es auch, dass man nicht immer Zeit hat irgendwelche Fragen zu beantworten. Das ist schon ok. Vielleicht lasse ich mir ja mal was neues einfallen. 🙂
      LG
      Christine

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