Reise-Kids

Mit Kindern die Welt entdecken

Interview mit der Kanu-Spezialistin und Reisebuchautorin Regina Stockmann

| Keine Kommentare

Liebe Regina, zunächst einmal vielen Dank dafür, dass du für ein Interview bei Reise-Kids zur Verfügung stehst.

Mit über 25 Jahren des Reisens kannst du sicherlich mit einem ausgesprochen großen und vielseitigen Outdoor- und Reisewissen aufwarten. Bei meiner Suche nach einem Profi für Kanu- und Kajakfahren mit Kindern bin ich sehr schnell auf dich gestoßen. Meine Erfahrungen mit dem Kanu- und Kajaksport beschränken sich leider nur auf diverse Tagestouren,  bei denen wir von einem Fachmann mit den Grundregeln dieses Wassersports – mehr schlecht als Recht – vertraut gemacht wurden. Deshalb freue ich mich umso mehr, dass ich jetzt mit jemandem sprechen darf, der in diesem Bereich ein fundiertes Wissen mitbringt, welches wir unseren Lesern weitergeben können.

Kannst du einmal rückblickend erzählen wie du zum Kanu- und Kajakfahren gekommen bist und was für dich die Faszination dieses Sports ausmacht?

Eigentlich bin ich auf der Suche nach möglichst viel Wildnis und Einsamkeit eher zufällig auf dem Wasser gelandet. Konkret waren wir Ende August 1993 während einer längeren Reise schon auf der Rückfahrt vom hohen Norden Amerikas Richtung Dallas im Süden der USA und haben uns in Whitehorse aus reiner Neugierde über die Yukon-Kanutour erkundigt, von der wir gehört hatten.

Am nächsten Morgen saßen wir im Boot, mit viel Mut und kaum Kanuerfahrung. Vor uns lagen 13 Tage Natur pur und knapp 750 km auf dem Yukon River von Whitehorse nach Dawson City, der auf dieser Strecke nur ein einziges Mal mit einer Straße und Zivilisation in Berührung kommt. Im beginnenden Herbst waren wir fast alleine auf dem Fluss. Wir erlebten die fantastischen Farben des Indian Summers – gelbe Birken vor stahlblauem Himmel! –, die endlose Weite des Yukon Territory, eiskalte Nächte mit Polarlichtern aber auch Starkregen, heftigen Gegenwind und hohe Wellen auf dem 50 km langen Lake Laberge. Ich hatte wirklich mein Maximum von Wildnis und Einsamkeit gefunden! Wenn ich irgendetwas meiner vielen fantastischen Reiserlebnisse zum Highlight krönen sollte, wäre es unangefochten unsere Yukon-Tour. 

Wie und wo habt ihr erste Erfahrungen mit euren Kindern auf dem Wasser gesammelt und welche Erkenntnis hat das bei euch Erwachsenen hinterlassen?

Nach dieser ersten beeindruckenden Erfahrung gehörte zu fast allen unserer großen Reisen auch eine mehrtägige Kanutour. Mit den Kindern haben wir lange gewartet, ehe wir sie zum ersten Mal aufs Wasser mitgenommen haben, denn ein bisschen „Rumschippern“ wollten wir nicht, und für alles darüber hinaus müssen die Kinder sicher schwimmen können und auch eine Weile halbwegs stillsitzen. Zumindest das zweite war definitiv keine Stärke unserer Kinder. Deshalb war unsere Tochter bereits fast 7 Jahre alt, als wir im Spätherbst zur ersten Halbtagestour auf der Diemel aufbrachen, einem sehr einfach zu paddelnden Abschnitt eines Nebenflusses der Weser. Diese Tour, mit einem Picknick mit Lieblingsspeisen versüßt, empfanden die beiden als richtiges Abenteuer und waren ganz begeistert. Mein Fazit: Das Warten hatte sich gelohnt.

Wie wichtig ist die eigene Erfahrung mit dem Wassersport, die man idealerweise schon vor den Kindern gesammelt hat – gerade in Punkto Sicherheit? Sollte man für Kanu- bzw. Kajaktouren mit Kindern gewisse Grundkenntnisse mitbringen?

Natürlich ist Paddeln mit Kindern einfacher, wenn man sich bereits mit dem Wasser auskennt, einen Fluss „lesen“ kann und weiß, wie man ein Boot sicher steuert. Trotzdem kann man das auch mit Kindern lernen. Dann allerdings sollte man für den Anfang unbedingt einfache, kurze Touren und schönes, warmes Wetter wählen. Wenn unter solch guten Bedingungen etwas nicht optimal läuft, ist das nicht weiter tragisch.

Während solcher Touren kann man ideal das Steuern des Kanus üben:  Der Hintermann zieht seinen Paddelschlag am Kanu entlang nach hinten durch und verwendet das Paddelblatt ganz am Ende wie ein Steuerruder: Um die leichte Drehung des Bugs auszugleichen, drückt er das Paddelblatt etwas vom Boot weg. Mit diesem Steuerschlag lässt sich ein Kanu gut korrigieren  der Bug dreht immer entgegengesetzt zum Paddeldruck.

Dazu kommt, dass man unbedingt darauf achten sollte, wie das Wasser aussieht bei Hindernissen im Fluss: Über flache Stellen perlt es mit vielen kleinen Wellen hinüber. Befinden sich Hindernisse knapp unter der Wasseroberfläche, so bildet sich eine glatte ruhige Wasserfläche direkt dahinter. Auf großen Seen dagegen können sich sehr schnell gefährlich hohe Wellen bilden, hier muss man immer in Ufernähe bleiben.

Ein weiterer wichtiger Aspekt: Ins Wasser hängendes Gestrüpp kann lebensgefährlich sein, denn da es vom Wasser durchströmt wird, kippt ein dort antreibendes Kanu um und für Menschen kann es bei hohem Wasserdruck schwer werden, sich zu befreien – also immer ausreichend Abstand wahren!

Und schließlich: Paddelwesten sind für Kinder absolut Pflicht und Eltern sollten mit gutem Beispiel vorangehen.

Outdoorreisen mit Kindern zu Fuß oder mit dem Fahrrad finde ich ja schon spannend genug. Richtig abenteuerlich wird es meiner Meinung nach jedoch, wenn man mit seinen Kindern eine mehrtägige Tour auf dem Wasser zurücklegt. Ihr habt zwei große Kanutouren mit euren Kindern unternommen, 2014 und im letzten Jahr. Eure Kinder waren dabei 8 und 9, bzw. 10 und 11 Jahre alt. Wie habt ihr euch auf diese Abenteuer vorbereitet und was war der Fokus bezüglich der Kinder bei diesen Kanutouren?

Da wir bereits einige Mehrtagestouren mit den Kindern gewandert waren mit all den bekannten Motivations-Hürden, hatte ich überlegt, etwas mit richtig „Outdoor-Faktor“ zu unternehmen, wo sich die Kinder zwischendrin ausruhen können und es trotzdem vorwärts geht. So kam ich auf Kanufahren und wir wählten die Loire in Frankreich. Mehr als früher musste ich über alle möglichen Gefahrenstellen am Fluss informiert sein, Wehre, Engstellen, Umtrage-Passagen, Verblockungen und die allgemeinen Bedingungen am Fluss wie Strömungsgeschwindigkeit und Wasserstand. Übernachtungs- und Einkaufsmöglichkeiten mussten bekannt, die notwendige Menge an mitzunehmenden Lebensmittel geplant sein. Insgesamt musste die Tour so gut vorbereitet sein, dass wir z.B. nicht gezwungen sein würden, eine sehr lange Strecke an einem Tag zurückzulegen, und das Risiko, an einer völlig überraschenden Gefahrenstelle zu kentern, möglichst klein blieb. Ein Vorgehen frei nach dem Motto „Einfach mal probieren, wird schon klappen“ – wie früher schon mal angewendet – finde ich mit Kindern zu gewagt.

Um die Kinder bei Laune zu halten, sind wir durchschnittlich nur 3-4 Stunden pro Tag gepaddelt. Als wir an einem Schönwettertag der sehr verregneten und kalten ersten Tour bereits nach 2,5 Stunden eine wunderschöne Wiese mit Sandbank fanden, sind wir trotz kurzer Etappe dort geblieben, um den Kindern die Gelegenheit zum Spielen zu geben. Wir waren immer spätestens am frühen Nachmittag am Ziel, damit sie noch Toben oder Malen konnten, Zeit hatten, ihre Dinge zu tun. 

Etwas konkreter zur Planung und Durchführung dieser beiden Kanutouren: Wie gestalteten sie sich bezüglich Etappen + Etappenlängen, Gepäckmitnahme, Übernachtung usw.?

In der Wahl unserer Etappen waren wir wegen der Möglichkeit des Biwakierens relativ frei. Die Etappenlänge wurde bestimmt durch unser Tempo, v.a. bei der ersten Tour haben wir Eltern jeweils über lange Strecken alleine das Kanu vorwärts getrieben. Weitere Faktoren waren die Bedingungen am Fluss und das Wetter, also Strömungsgeschwindigkeit, Hindernisse und nicht zu vergessen Windbedingungen. Gegenwind ist ein echtes Handicap! Wie schon gesagt, sind wir durchschnittlich 3-4 Stunden gepaddelt, für unsere längste Etappe habe ich 5 Stunden gekämpft, pro Tag sind wir etwa 18 km gefahren. Diese Angaben lassen sich aber nicht auf andere Flüsse übertragen!

In zwei Kanus hatten wir genug Platz für Gepäck, allerdings haben wir das soweit reduziert wie irgend möglich, denn nichts ist schlimmer, als täglich Gepäckberge bewältigen zu müssen. Nötig waren Zelt, Isomatten, Schlafsäcke und ein Tarp als Sonnen-/Regenschutz, Regensachen und maximal 3 Sätze Funktionsklamotten für jeden (tagsüber, nachts, und einmal zum Wechseln), absolut minimalste Küchenutensilien (immerhin hat beim Paddeln jeder einen eigenen Teller dabei – im Gegensatz zum Wandern 🙂 ), haltbare Lebensmittel und Wasser, Bücher, ein sehr kleines Malset (bei uns in eine Brotdose gepackt, Würfel passen auch hinein), Klopapier und Spaten. Zwei Strandstühle waren der Luxus für die beiden älteren Teammitglieder. Und natürlich der Fotoapparat. Alles wasserdicht verpackt.

Übernachtet haben wir teilweise auf Campingplätzen, aber die absolut schönsten Nächte waren die, wo wir einsam am Flussufer zelteten.

An der Loire gibt es auch feste Unterkünfte, Pensionen und Hotels. Diese Art der Unterbringung würde Gepäck und Organisationsbedarf wesentlich reduzieren.

Welche wertvollen Erfahrungen konnten die Kinder – deiner Meinung nach – dabei machen? Gab es nach den Kanutouren ein Feedback von den Kindern, wie sie selbst diese Reisen rückwirkend beurteilt und erlebt haben?

Die Kinder haben gelernt, über mehrere Tage mit sich und der Natur klar zu kommen, durchzuhalten und gute Laune zu bewahren, wenn das Wetter auch am 5. Tag in Folge saumäßig war – das mussten wir Eltern natürlich vorleben! Sie haben mal wieder die Erfahrung gemacht, dass Leben ohne elektronische Spiele wunderbar funktioniert und sie sich nicht langweilten. Dieses gemeinsame Erleben und Durchstehen hat uns als Familie weiter zusammengeschweißt, denn selten hat man so viel Zeit gemeinsam ohne fremde Ablenkung. Außerdem übernahmen die Kinder wichtige Aufgaben während unserer Tour. Sie waren zum Beispiel für Zelt-Einrichtung und Zusammenpacken zuständig und mir erleichterte die Unterstützung meines Co-Paddlers bei schwierigeren Stellen das Steuern wesentlich. Vor allem bei der zweiten Tour wurden sie so zu Paddel-Kollegen und erlebten sich als vollwertige Team-Mitglieder.

Die Kinder fanden unsere Paddeltour super – glücklicherweise hatten sie bei der ersten Schlechtwetter-Tour zum Schluss ein paar Tage Badewetter par excellence! – und waren Feuer und Flamme, als die zweite Tour anstand. 

Und welches Fazit ziehst du selbst nach diesen beiden Kanutouren. Welche schönen – oder auch weniger schönen – Erinnerungen kommen dir in den Sinn, wenn du daran zurückdenkst? Gibt es besondere Begebenheiten oder Begegnungen, die dich heute noch freudig zurückblicken lassen?

Trotz teils richtig üblen Wetters (es GIBT schlechtes Wetter) und einzelner Motivationskrisen  lief Summa-Summarum alles glatt, sicherlich auch Dank der Vorbereitung und der vielen gemeinsamen Erfahrungen mit ähnlichen, manchmal fordernden Outdoor- Situationen. Geblieben sind viele wunderschöne Erinnerungen: Für mich ist die Loire so etwas wie der Yukon im handlichen Kinder-Format (der großartige Strom möge mir den Vergleich verzeihen): Ein oft sehr einsamer Fluss in  wilder, ungebändigter Natur, Auwälder, Sandbänke, Vogelschwärme. Doch ist die Zivilisation – im Gegensatz zum Yukon – nie wirklich weit weg und im Notfall erreichbar. Dazu bieten die Städtchen Abwechslung und mal eine Pizza oder Eis für die Kids. Außerdem fand ich das gemeinsame Erleben, Genießen, bei Gegenwind auch kämpfen besonders schön. Am beeindruckendsten habe ich die Abende am Fluss in Erinnerung, der so still und beruhigend an uns vorbeizog – ein bisschen Yukon-Feeling.

Kanufahren und Wildwasserkajak sind zwei grundverschiedene Sportarten, und dann gibt es ja noch weitere Unterscheidungen in diesem Bereich wie z.B. See- und Flusskajak. Welche dieser Wassersportarten eignen sich deiner Meinung nach am besten für Familien mit Kindern und warum? Und spielt das Alter der Kinder eine maßgebliche Rolle bei der Wahl des Fortbewegungsmittels im Wasser?

Kanufahren im offenen Kanadier auf Wanderflüssen oder Seen kann man als klassischen Familiensport betrachten. Man ist gemeinsam unterwegs, das Verletzungsrisiko bei entsprechender Auswahl des Gewässers ist gering und bei guter Tourenplanung kann man auf alle Familienmitglieder Rücksicht nehmen. Dafür sollten Kinder trotz Schwimmweste sicher schwimmen können, was nach Definition aller Schwimmverbände erst ab dem Bronzeabzeichen der Fall ist. Dies und die Fähigkeit eines Kindes, einige Zeit stillsitzen zu können, legen das untere Alter für alle Touren abseits von „Geplantsche“ fest. Grundsätzlich können solche Touren auch mit Kajaks gefahren werden, diese bieten jedoch wegen der festgelegten Sitzposition viel weniger Bewegungsfreiheit für Kinder.

Wildwasserpaddeln – mit Kajak oder Kanu – ist eine technisch anspruchsvolle Sportart mit teils hohem Risiko. Damit ist sie eher für Jugendliche aufwärts geeignet. Dazu kommt, dass selten alle Mitglieder einer Familie gleich risikofreudig und ambitioniert sind. Das macht Wildwasserpaddeln eher ungeeignet als Familienhobby. Natürlich gibt es Ausnahmen – aber wir gehören nicht dazu!

Grundsätzlich kann man auch mit einem Seekajak traumhafte Wandertouren unternehmen, in ruhigen Meeresbuchten oder zwischen Insel. Die Sitzposition ist fest vorgegeben. Außerhalb gut geschützter Bereiche und bei Wind sollte man die Gefahr des Umschlagens auch in leichtem Wellengang nicht unterschätzen. Auch hier empfiehlt sich unbedingt „Testpaddeln“ vor einer Tour mit Gepäck. 

Was ist bei einer mehrtägigen Kanu- oder Kajaktour mit Kindern (auch kleinen) zu beachten? Was kann (darf) man sich zutrauen und wo liegen die Grenzen des Machbaren?

Diese Frage ist nicht pauschal zu beantworten. Sie hängt vor allem vom Erfahrungsstand der Eltern ab, sowohl was das Paddeln als auch das Planen einer Outdoor-Tour anbelangt, wie auch den Fähigkeiten der Kinder z.B. in Bezug auf Schwimmen. Grundsätzlich sollte man so planen, dass die Eltern auch in unerwarteten Situationen über Kraft- und Sicherheitsreserven verfügen. Mein dringender Ratschlag ist deshalb, eigene Möglichkeiten sehr kritisch zu hinterfragen, die Erwartungen eher etwas herunterzuschrauben und dann eine Tour zu wählen, die definitiv nicht überfordert. Eine mehrtägige Kanutour kann ein fantastisches gemeinsames Erlebnis mit langem Erinnerungswert sein. Aber zu hohe Erwartungen, eine zu schwierige oder auch zu lange Strecke können zu einer eventuell gefährlichen Überforderung werden und in das Gegenteil umschlagen. Dazu reicht eine „einfache“ Kenterung, bei der es wegen schlechter Umstände schwer ist, das vollgelaufene Kanu ans Ufer zu ziehen und das Gepäck aufzusammeln. Eltern reagieren hektisch und laut, Kinder bekommen Panik, die ganze Situation scheint für den Moment unkontrollierbar. Ich will hier auf keinen Fall Angst machen, Paddeln ist eine fantastische Fortbewegungsart für Familien in der Natur, ich plädiere nur für realistische Planung. Und wenn’s für alle Paddler toll war, kann man beim nächsten Mal die Ziele ein klein wenig höherschrauben.

Auch die Art der Unterbringung sollte man ruhig überlegen. Vielleicht zuerst mal nur zwei Tage mit einer Nacht im Zelt und schauen wie’s klappt? Oder lieber ein Outdoor-Erlebnis mit wenig Gepäck und über feste Unterkünfte paddeln?

Es gibt viele schöne Paddelstrecken, die auch für Familien geeignet sind. Hierzu kann ich einen Blick in die Literatur entsprechender Verlage empfehlen oder die Suche nach Kanuverleihern an den Gewässern des nächsten Urlaubs. Unbedingt sollten vor dem Start die aktuellen Bedingungen vor Ort geklärt werden, denn die Schwierigkeit eines Flusses steigt extrem mit dem Wasserstand oder mit Verblockungen (z.B. Baumstämmen im Wasser nach einem Hochwasser).

Hat man sich für eine Sportart begeistert, wird man ja meistens zum „Intensivtäter“ (Ganz im positiven Sinne natürlich!). Möchtest du weiterhin mit deinen Kindern auf diese Weise unterwegs sein und gibt es konkrete Planungen für ein nächstes Abenteuer auf dem Wasser?

Oh, unterwegs sein möchte ich immer viel mehr als Urlaubstage und Budget hergeben! Zumindest für dieses Jahr steht die Reiseplanung schon fest, da erwarten uns fantastische Wanderungen in den Nationalparks der USA. Aber irgendwo in meinem Kopf spukt der Gedanke herum, in den nächsten Jahren nochmal in die USA zu fliegen und von dort aus den Weg nach Norden zu suchen, und wenn nicht bis zum Yukon, dann vielleicht zu einer der wunderschönen Seenlandschaften im Südwesten Kanadas… 

Vielen, lieben Dank, Regina, für dieses spannende und lehrreiche Interview, welches auch mir diese Art zu Reisen auf sehr anschauliche Weise nähergebracht hat. Vielleicht findet unser nächstes Abenteuer ebenfalls auf dem Wasser statt.

 

Steckbrief von Regina Stockmann

Die zweifache Mutter und Reisebuchautorin ist seit über 25 Jahren in der Welt unterwegs. Zahlreiche Reisen mit mehrmonatigen Aufenthalten führten sie nach Nord-, Mittel- und Südamerika, Neuseeland und Australien, Südafrika, Marokko und natürlich durch Europa. Ihre Jungferntour mit dem Kanu absolvierte sie 1993 auf dem berühmten Yukon River in Kanada und war davon so begeistert, dass sie fortan das Kanu- und Kajakfahren neben dem Wandern und Mountainbiken zu ihrem Hobby machte. Bis zur Geburt ihrer beiden Kinder ist Regina Stockmann 10 Jahre Wildwasserkajak gefahren. Mit den Kindern war Familie Stockmann 2014 und 2016, jeweils knapp 2 Wochen, mit Kanu und Biwakausrüstung auf dem Fluss Loire in Frankreich unterwegs.

Über diese beiden Reisen hat Regina Stockmann zwei Kanu-Fachbücher geschrieben Loire 1 und Loire 2, beide im Thomas Kettler Verlag erschienen. Persönliche Erfahrungen zu den Touren finden sich im Erlebnisbericht „Alles bleibt anders – Auf Abenteuerreisen mit Kindern“, im Naturzeit-Verlag erschienen. 

Alle Bilder dieses Interviews unterliegen dem Copyright von Regina Stockmann.

Wir freuen uns immer über Kommentare zu unseren Interviews! 

← zurück zu Interviews von Reisenden für Reisende

 

Lust auf mehr Reisegeschichten?

Schreibe einen Kommentar

Pflichtfelder sind mit * markiert.