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Mit Kindern die Welt entdecken

Australien-Sydney

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Die Weltmetropole Sydney mit zwei kleinen Kindern

Während unserer Weltreise hatten wir zweimal die Gelegenheit eine der wohl schönsten Metropolen der südlichen Hemisphäre zu entdecken. Hier ein kleiner Reisebericht über die Weltstadt Sydney, die wir mit zwei kleinen Kindern (2 und 4 Jahre alt) bereist haben.

Sydney

Schon beim Landeanflug auf die Stadt ist einem die heimliche Hauptstadt Australiens sympathisch – zwischen den vielen Häusern sieht man zahlreiche grüne Tupfer und das Meer ist immer präsent.

Bei unserem ersten Besuch benötigen wir aufgrund des Jetlag allerdings ganze fünf Tage, bis wir uns die Stadt ein wenig näher ansehen. In den ersten Tagen ist viel Ruhe angesagt und tägliche kleine Strandbesuche direkt vor unserem Hostel. Der erste Eindruck – der ja immer entscheidend ist – fällt bei uns durchweg positiv aus. Die Stadt ist jung, hipp und modern. Die Menschen geben sich lässig und cool, viele sind lustig, und alle sehr, sehr freundlich. Wir fühlen uns Willkommen.

Strand in Sydney

Unser erster Ausflug gilt – wie nicht anders zu erwarten – dem Wahrzeichen von Sydney: der Oper. Natürlich ist es mit kleinen Kindern kein Vergnügen ein solches Bauwerk von innen zu erkunden, weshalb wir es vorziehen das Kunstwerk lediglich von außen zu betrachten. Unsere Kinder sind begeistert von den vielen Treppen und dem großen Platz vor der Oper, auf dem sie ganz ungezwungen umherspringen dürfen.

Oper Sydney

Sydney Opera

Der Circular Quay ist die Hauptbushaltestelle für das Zentrum von Sydney. Von hier geht es in alle Himmelsrichtungen der Stadt. Auch für Ausflugsboote und Schiffe ist hier die zentrale Anlegestelle.

Gleich neben der Oper liegt ein großer Stadtpark, in dem der Royal Botanic Garden liegt. Von diesem Park aus hat man einen herrlichen Blick auf die Oper und die Harbour Brigde.

Sydney aus dem Bilderbuch

Ein Highlight für unsere Kinder ist die Bimmelbahnfahrt durch den Stadtpark, in dem sie viele, ihnen unbekannte, Pflanzen bewundern können. Im Royal Botanic Gardens gibt es zahlreiche Tropengewächse zu bestaunen. Auch die Pflanzen der Wüste haben ihren eigenen Bereich. Es ist für unsere Kinder viel aufregender als jedes schnöde Museum.

Bimmelbahn in Sydney

 Empfehlenswert ist auch eine Hafenrundfahrt und der Besuch des Aquariums das in unmittelbarer Entfernung zum Sydney Wildlife Zoo liegt. Unsere Kinder konnten die Artenvielfalt an Meeresbewohnern, die dort zu sehen waren, allerdings noch gar nicht richtig erfassen. Dennoch haben wir diesen Ausflug wirklich genossen.

Hafenrundfahrt

aufregendes Aquarium

Aquarium Sydney

künstliches Riff

Mit Kindern ist es auch einfach nur spannend an der Haferpromenade des Darling Harbour entlang zu schlendern. Unter den zahlreichen Straßenkünstlern und Musikanten sind immer wieder waschechte Australier zu sehen (Aboriginals), von denen kleine Kinder entweder begeistert sind, oder unter Umständen Angst haben können. Unsere Kinder waren weder das eine noch das andere, aber sie waren sehr interessiert (→ siehe Leseprobe Australien). Den Ausflug auf die Harbour Bridge sparen wir uns. Kinder sind auf der Wanderung über den Brückenbogen sowieso nicht zugelassen und der Spaß, Sydney von der Harbour Bridge aus zu bewundern, ist uns mit mehr als 200 $ einfach zu teuer. Wir genießen den Ausblick bei der (auch nicht kostenfreien) Überfahrt mit dem Auto.

Fahrt auf die Harbour Bridge

Auf der Harbour Bridge

Syndey mal schräg

Bei unserem zweiten Besuch in Sydney haben wir weniger Glück mit dem Wetter. Es regnet tatsächlich für ein paar Stunden. Das trübe Wetter lädt nicht zum fotografieren ein. Dennoch ist es schön durch die Stadt zu schlendern. Es ist Weihnachtszeit und alles bunt geschmückt. Wir besuchen die Märkte rund um den Darling Harbour, unter anderem den Paddy´s Markets, ein riesiger Markt mit nahezu 1.000 Ständen.

In den Straßen von Sydney

Sydney City

Das australische Hofbräuhaus ersparen wir uns allerdings. Aber wer es braucht, findet es hier…

Sydney Hofbräuhaus

 Selbst zwei Wochen sind für Sydney noch viel zu wenig Zeit, um die Stadt näher kennenzulernen. Wir haben vieles nicht gesehen aber einiges erlebt. Mit Kindern jedoch gilt die Faustformel: Weniger ist mehr. Wir haben einen Eindruck von dieser wunderschönen Metropole an der tasmanischen See bekommen und jeden einzelnen Tag genossen.

Zum Schluss möchte ich noch einmal auf den unschlagbaren Vorteil Sydneys zu vielen anderen Städten eingehen: Die Strände. In Sydney gibt es mehr als 170 Strände, von denen sicherlich immer einer in der Nähe ist. Und ein Strandtag an den angesagten Stränden Sydneys Bondi oder Manly Beach ist nicht nur für Kinder ein Erlebnis.

Sydneys Traumstrände

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